Schmidt - Immo - Finanz, Inh. Manfred Schmidt
Auf´m Mühlenberg 3 • 66539 Neunkirchen
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Immobilien-FAQ

 

Bieterverfahren... wie es funktioniert:

Im Ausland schon lange eine erfolgreiche und gängige Verkaufsform, gewinnt am heimischen Immobilienmarkt das Bieterverfahren als "moderne" Verkaufs- bzw. Erwerbsform zunehmend an Bedeutung. Beim Bieterverfahren handelt es sich nicht um eine Auktion oder eine Versteigerung. Das Bieterverfahren ist zeitlich begrenzt und gibt Ihnen die Möglichkeit, ein Gebot für die angebotene Immobilie abzugeben. Besonders ist, dass Immobilien im Bieterverfahren keinen festen Kaufpreis haben, sondern der Erwerber ein Gebot abgibt, dass der Verkäufer dann annehmen, ablehnen oder auf dieser Basis weiterverhandeln kann. Beim Bieterverfahren gibt es üblicherweise keinen Angebotspreis und üblicherweise auch keinen Mindestpreis. Es kann eine Mindestpreisanforderung des Verkäufers festgesetzt werden. Der Angebotspreis beim Bieterverfahren liegt in der Regel leicht unter dem erwarteten Marktpreis der Immobilie. Dadurch entsteht bei Interessenten zunächst der Eindruck, die Immobilie sei günstiger als andere Immobilien. Der niedrigere Preis löst eine höhere Nachfrage aus als wenn der Preis wie sonst üblich bis 15% über dem Marktpreis festgesetzt wird. Durch die höhere Nachfrage können mehr Besichtigungen organisiert werden. Und ihre Immobilie wird zum Interessentenmagnet. Letztlich gilt: Der Kaufinteressent entscheidet allein, welches Angebot er abgeben möchte. Bei konkretem Ankaufsinteresse hat der Interessent folgende zwei Zielstellungen, die er bei seinem Gebot berücksichtigen sollte: Er will der Höchstbietende werden und gleichzeitig ein Gebot abgeben, das vom Verkäufer akzeptiert wird.

Kommen. Schauen. Bieten.

Für Immobilien, die von uns im Bieterverfahren angeboten werden, gibt es einen offenen Besichtigungstermin. Hier können die Interessenten sich die Immobilie in aller Ruhe anschauen und sich bei unseren Immobilienberatern über die Immobilie informieren. Die Interessenten erhalten von uns ein ausführliches Exposee über die Immobilie. Bei konkretem Kaufinteresse an der Immobilie hat der Interessent die Möglichkeit, in einer festgelegten Frist, in der Regel 14 Tage, über uns ein Kaufangebot abzugeben. Dies besprechen und formulieren wir gern gemeinsam mit dem Kunden. Natürlich stehen wir vor Abgabe des Gebotes auch mit weiteren Objektunterlagen, ggf. für einen Nachbesichtigungstermin und natürlich auch mit individueller Beratung – auch zur Finanzierung – zur Verfügung. Jede von uns im Bieterverfahren beworbene Immobilie wird in der Regel über einen Zeitraum von vier bis sechs Wochen angeboten. Das Angebot ist somit zeitlich begrenzt. Zwischen offener Besichtigung und dem Termin für die Abgabe des Gebotes liegen meist ein bis maximal zwei Wochen. Bei Kaufinteresse kann der Interessent in einer festgelegten Frist über uns ein Gebot abgeben. Das Gebot ist nicht abschließend bindend, sollte aber ein wirkliches und ernsthaftes Kaufinteresse widerspiegeln! Der Eigentümer hat nach Ablauf der Bieterzeit die Möglichkeit, das Höchstgebot anzunehmen, abzulehnen oder auf dessen Grundlage weiter zu verhandeln. Im Zuge einer Abschlussverhandlung bieten wir dem Höchstbietenden gern die Wandlung seines Gebotes in ein bindendes Gebot in Verbindung mit einer Objektreservierung an.

Vorteile

Dem Verkäufer eröffnet das Bieterverfahren die Möglichkeit, in nur wenigen Wochen einen Verkauf abzuwickeln, und zwar ohne den oft befürchteten "Besichtigungstourismus“. Das Bieterverfahren bietet eine Erfolgsquote von fast 100 %. Kaufinteressenten können in kürzester Zeit und ohne langwierige Verhandlungen ihre Wunschimmobilie zum aktuellen, tatsächlichen Marktpreis erwerben und genießen bei uns im Rahmen des Bieterverfahrens die gleiche individuelle Beratung und Betreuung wie im Rahmen eines konventionellen Ankaufs.

Kaufabschluss

Bei einer Einigung zwischen Verkäufer und Interessent kommt es zu einer notariellen Beurkundung eines Kaufvertrages. Zwischen der Einigung über das Gebot sowie die weiteren Kaufparameter (z. B. den Übergabetermin) und der Beurkundung eines Kaufvertrages haben wir ausreichend Zeit, die Kaufpreisfinanzierung für den Interessenten zu sichern und einen Kaufvertrag abschlussreif vorzubereiten. Üblicherweise dauert diese Phase zwischen 7 und 10 Tagen. In dieser Zeit ist eine Objektreservierung empfehlenswert.

Kosten

Für den Käufer einer Immobilie im Bieterverfahren fallen die gleichen Erwerbsnebenkosten an wie bei einem konventionellen Ankauf. Zu berücksichtigen sind aktuell 6,5% Grunderwerbsteuer (Saarland), ca. 1,75 % Notar- und Grundbuchkosten sowie eine Maklercourtage in Höhe von 3,57 % inkl. gesetzlicher Mehrwertsteuer; alles berechnet auf den im Kaufvertrag vereinbarten Kaufpreis. Für den Verkäufer fallen pauschal nur 999,60 Euro inkl. 19 Prozent Mehrwertsteuer bei erfolgreichem Verkauf an. Bleiben die Bemühungen des Maklers ergebnislos, fallen keine Kosten an.

 

10 der häufigsten Fehler beim Verkauf einer Immobilie durch Eigentümer

1. Der Aufwand wird unterschätzt

Der erste Fehler, der bei privaten Immobilienverkäufern immer wieder vorkommt ist, dass der Aufwand an Zeit und Kosten falsch eingeschätzt wird. Im Durchschnitt benötigt man in Deutschland für einen Immobilienverkauf ca. 8 Monate. In dieser Zeit müssen vielleicht zahlreiche Interessenten abgearbeitet werden und während der Angebotszeit Anzeigen geschaltet werden. Seien Sie also darauf gefasst, dass viel Arbeit, Zeit und auch Investitionen auf Sie zukommen.

 

2. Die Hausaufgaben vergessen

Der Immobilienverkauf ist nicht gleichzusetzen mit dem Verkauf eines
Gebrauchtwagens. Sie müssen sich als Verkäufer Ihres Hauses oder Ihrer Eigentumswohnung mit Ihrer Immobilie auseinandersetzen. Sie müssen die kompletten Daten und Fakten wissen. Nehmen Sie sich also Zeit und arbeiten Sie sich in die Materie ein. Dies sollten Sie tun, bevor Sie sich aktiv um den Verkauf kümmern.

3. Verkaufspreis falsch angesetzt

Nehmen Sie sich viel Zeit, den richtigen Verkaufspreis für Ihre Immobilie zu bestimmen. Durchleuchten Sie den Immobilienmarkt nach Vergleichsangeboten.

Um einen realistischen Verkaufspreis zu ermitteln. Oft hört man von Immobilienbesitzern "wir können ja mal mit einem hohen Verkaufspreis anfangen"... Potenzielle Käufer sehen in häufigeren Preisänderungen einen Makel an Ihrer Immobilie. "An dieser Immobilie kann etwas nicht stimmen".

4. Psychologisches über Käufer

Auf dem Weg zu einem erfolgreichen Verkauf werden Sie verschiedenste Personen kennenlernen. Manche Aussagen und Entscheidungen werden Sie nicht nachvollziehen können. Denken Sie immer daran, dass ein Käufer einen Prozess durchläuft, in dem er erst lernen muss. Beschäftigt sich ein Käufer erst seit kurzem mit dem Immobilienkauf, so kann es passieren, dass er sich - obwohl es sich um seine Traumimmobilie handelt - nicht zugreifen wird. In diesem Fall bewegt sich der Käufer noch unsicher am Immobilienmarkt. Er befindet sich in einem Lernprozess, bevor er sich für eine Immobilie entscheidet.

5. Nehmen Sie nicht alles persönlich

Da es sich bei Ihrem Verkauf nicht nur um eine Immobilie, sondern gleichzeitig um Ihr Zuhause handelt, sind sehr viele Emotionen vorhanden. Stellen Sie sich darauf ein, dass vielen Ihre Immobilie nicht gefallen wird. Dies dürfen Sie nicht persönlich nehmen, schließlich sind Geschmäcker einfach unterschiedlich und das ist auch gut so. Sollten sich negative Äußerungen häufen, kann dies schnell zu Frust führen und Sie könnten recht schnell nicht mehr "verkaufsfreundlich" auf potentielle Käufer wirken.

6. Lassen sich eine Finanzierungsbestätigung geben

Sie haben einen geeigneten Käufer gefunden. Gratulation! Lassen Sie sich in jedem Fall eine Finanzierungsbestätigung vom Käufer geben, bevor Sie den Kaufvertrag vom Notar vorbereiten lassen. Sollte der geplante Verkauf aufgrund einer geplatzten Finanzierung scheitern, entstehen unnötige Notarkosten.

7. Achten Sie auf Ihre Sicherheit und die Ihrer Familie

Besonders bei einer privat genutzten Immobilie sollten Sie am Telefon mit Vorsicht agieren. Sagen Sie einem Interessenten niemals, dass Sie abwesend sind oder sich im Urlaub befinden, was bei einer Vereinbarung eines Besichtigungstermins schnell passieren kann. Einbrechern öffnen Sie damit Tür und Tor.

8. Versuchen Sie nicht zu verkaufen

Viele professionelle Verkäufer wie Immobilien- und Versicherungsmakler besuchen regelmäßig Verkaufsschulungen. Hier wird gezeigt, wie man ein Objekt effektiv verkauft. Die Erfahrung zeigt: Eine Immobilie wird nicht verkauft, sondern wird gekauft.

Aufgrund der getätigten Investitionshöhe und des emotionalen Stellenwertes Ihrer eigenen Immobilie, macht es wenig Sinn, eine Kaufentscheidung erzwingen zu wollen. Selbstverständlich können und sollen Sie Ihre Immobilie bestmöglich darstellen, Sie sollten jedoch nicht übertreiben. Übrigens: auch negative Dinge anzusprechen weckt Vertrauen.

9. Suchen Sie sich professionelle Unterstützung

Sollten es Ihnen trotz ausreichender Anstrengung nicht gelingen, Ihre Immobilie zu verkaufen, so ist es ratsam, möglichst frühzeitig professionelle Unterstützung in Anspruch zu nehmen. Ideal: Von Beginn an. Je länger der Zeitraum, indem eine Immobilie beworben wird, desto schwieriger wird es, Sie zu verkaufen. Ab einem bestimmten Punkt kann auch ein guter Immobilienmakler nicht mehr wirklich effektiv behilflich sein, weil das Objekt oft "kaputt" beworben wurde.

10. Freuen Sie sich nicht zu früh

Freuen Sie sich nicht zu früh, wenn Sie einen geeigneten Käufer gefunden haben. Denken Sie daran, dass das Eigentum ausschliesslich durch die Umtragung ins Grundbuch übergeht und nicht durch Unterzeichnung des Kaufvertrages.

TIPP: Ersparen Sie sich viel Zeit, möglichen Ärger, mögliche Kaufpreisverluste und Kosten, in dem Sie uns als professionell arbeitenden Immobilien-Makler mit guten Referenzen mit der Vermittlung Ihrer Immobilie beauftragen. Das kann Ihnen auch Kosten sparen.